Die TdS Women: Ein besonderes Rennen für Trek
28. Mai 2021

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In wenigen Tagen rollt die Tour de Suisse wieder. Mit einem Jahr Pause, aber dafür umso mehr Euphorie. Letztere beruht jedoch nicht nur auf der Vorfreude auf die Männer-Auflage des Rennens, sondern auch auf jene der Frauen.

Erstmals nimmt auch die internationale Frauenelite die Schweizer Strassen in Angriff. Seitens Trek freut man sich dabei in doppelter Form. Einerseits ist das US-amerikanische Unternehmen mit einem starken Aufgebot vertreten, andererseits wurde das Engagement über das Männer-Rennen hinaus erweitert. Gemeinsam mit DT Swiss stellt Trek auch bei der TdS Women den neutralen Rennservice.

«Als wir von der Ausrichtung der TdS Women gehört haben, waren wir uns schnell sicher, dass wir ein Teil davon sein wollen. Unser Firmenmotto lautet: Ride Bikes. Have Fun. Feel Good. Wir möchten Menschen begeistern, mehr mit dem Rad zu fahren, unabhängig ihrer Herkunft und ihres Geschlechts. Im Sport ist die Kluft zwischen Männer- und Frauensport leider nach wie vor sehr gross. Hier gilt es noch einige Arbeit zu leisten. Die Durchführung der TdS Women ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung», so Guido Anderwert, Marketing Manager für die DACH-Region bei Trek Bikes.

Engagement und Athletinnen

Das Team Trek-Segafredo ist das Werksteam der US-Amerikaner. Als familiengeführtes Unternehmen ist es Trek dabei wichtig, eng mit den Athleten und Athletinnen zusammenzuarbeiten. Und sie auch entsprechend wertzuschätzen. Anfang diesen Jahren gab Trek daher bekannt, dass alle Athletinnen das gleiche Mindestgehalt beziehen, wie ihre männlichen WorldTour-Kollegen. Bis dahin war kein anderes Frauenteam diesen Schritt gegangen. Ein überfälliger Schritt, dem seither auch andere Teams gefolgt sind.

Blickt man in Treks Sponsoring-Portfolio, verwundert dieser Schritt freilich nicht. Zahlreiche namhafte Athletinnen finden sich hier. Aus Schweizer Sicht gilt es hier allen voran Jolanda Neff zu nennen. Auch sie wird in der kommenden Woche am Start der TdS Women stehen. In den vergangenen Jahren hat Neff des Öfteren zwischen Strassenradsport, Cyclocross und Cross Country gewechselt. Mit Blick auf die Spiele in Tokyo fokussiert sie sich jedoch mittlerweile auf das MTB und wird daher im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft am Start stehen. Mit Andrea Waldis steht noch eine weitere Trek-Athletin am Start, die wie Neff normalerweise auf dem MTB unterwegs ist. «Es ist eine grosse Ehre bei der Premiere der TdS Women dabei zu sein. Ich bin bereits sehr gespannt auf die zwei Etappen und werde auf jeden Fall mein Bestes geben», so Waldis.

Das Starterfeld der Frauen liest sich wie ein Who’s who der internationalen Elite. Neben Neff und Waldis reist das Team Trek-Segafredo unter anderem mit der ehemaligen Weltmeisterin Elizabeth Deignan aus Grossbritannien, den Niederländerinnen Ellen Van Dijk und Lucinda Brand, ihres Zeichens amtierende Cyclocross-Weltmeisterin, sowie der französischen Meisterin Audrey Cordon Ragot an. Die Aussichten auf ein starkes Abschneiden stehen also gut.

Das Arbeitsgerät

Als Trek im vergangenen Jahr sein Rennrad für anspruchsvolles Terrain vorstellte, das Émonda, fand sich neben Grand-Tour-Sieger Vincenzo Nibali auch Deignan auf den Produktbildern wieder. Mit gutem Grund. Denn, während andere Hersteller geschlechterbezogene Unterschiede bei Rennrädern machen, verfolgt man bei Trek einen anderen Weg. Für die US-Amerikaner ist jedes Fahrrad, mit dem eine Frau fährt, ist ein «Women’s Bike». Seitens Trek ist man davon überzeugt, dass jeder Fahrer und jede Fahrerin unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen haben, es aber trotzdem verdienen ein Velo zu fahren, das unabhängig von Geschlecht, Anatomie, Fahrstil oder Fahrkönnen optimal passt und ein tolles Fahrgefühl bietet. Aus diesem Grund bietet Trek seine Rennvelos in vielen verschiedenen Grössen an.

Sowohl die Fahrerinnen des Teams Trek-Segafredo wie auch Neff und Waldis werden das Rennen am 5. Juni in Frauenfeld auf dem Émonda in Angriff nehmen. Eine wichtige Angelegenheit für Trek. Unweit der Schweizer Firmenzentrale in Dübendorf eine emotionale dazu.  

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